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Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit

Aktuelle Projekte (24 Treffer)

Projektleitung: Julia Bock-Schappelwein
Integration von Frauen auf den niederösterreichischen Arbeitsmarkt (Integration of Women in the Lower Austrian Labour Market)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Niederösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Das Projekt widmet sich der Beschäftigung von Frauen bzw. von Frauen mit Migrationshintergrund und dem Gender Gap in der Beschäftigung. Der Fokus liegt dabei auf der Beschäftigung von Frauen in Niederösterreich. Die Analyse der verschiedenen Datenquellen aus der Abgestimmten Erwerbsstatistik und der Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung zur Frauenbeschäftigung liefert ein umfassendes und konsistentes Bild für Niederösterreich. Die Ergebnisse bestätigen einerseits den in der Literatur seit den 1960er-Jahren beschriebenen Trend zur Erhöhung der Frauenbeschäftigungsquote, zeigen andererseits immer noch einen Gender Gap, der vor allem in der Gruppe der Personen mit Migrationshintergrund aus Drittländern sehr stark ausgeprägt ist.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universitat de Barcelona – University of Essex – Universitat Autònoma de Barcelona – University of Ottawa
Economic development in parallel to demographic changes over the past decades have altered family structures and the way care is given and received along the lifecycle. This long-running trend has been recently affected by the COVID-19 pandemic, especially the tragic rates of mortality in too many institutional care settings for the elderly, and the widespread closures of schools. These dramatic changes make more evident how the market economy relies on non-market economic activities to provide welfare in general and care to dependent children and elders. At the same time, it has highlighted just how much the informal care economy relates to inequality in general and exposes the gender gap.
Projektleitung: Michael PenederProjektleitung: Andreas Reinstaller
Projektmitarbeit: Benjamin Bittschi, Angela Köppl, Peter Mayerhofer, Thomas Url, Zuzana Molnárová, Michael Weichselbaumer (Büro des Produktivitätsrates)
Hintergrundstudie für den Bericht über die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs 2023 (Background Study for the Report on Austrian Comeptitiveness 2023)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Oesterreichische Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Empfehlung des Rates (2016/C 349/01) zur Einrichtung nationaler Ausschüsse für Produktivität zielt auf eine nachhaltige Verbesserung der Produktivitätsentwicklung in der Europäischen Union und richtet sich insbesondere an die Mitgliedsländer im Euro-Raum. Das Gesetz zur Einrichtung des Produktivitätsrates in Österreich verlangt zudem, dass neben den Kennzahlen zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit auch Aspekte der ökologischen Transformation sowie der sozialen Verantwortung in den Analysen berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang das WIFO gemeinsam mit dem Büro des Produktivitätsrates eine Hintergrundstudie zur Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltigen Entwicklung der österreichischen Wirtschaft. Für diesen Bericht erstellt das WIFO aktuelle Befunde zur relativen Position und Entwicklung in Österreich entlang der drei Zieldimensionen: 1. wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, 2. sozialer Ausgleich, und 3. ökologische Transformation. In einem abschließenden Kapitel werden zudem die langfristigen Herausforderungen durch (i) Dekarbonisierung, (ii) digitalen Wandel, (iii) demografischen Wandel sowie (iv) (De-)Globalisierung für Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit untersucht.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Statistik Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Ziel ist es, ein für Zwecke einer regionalisierten Bevölkerungsprognose operativ einsetzbares Mikrosimulationsmodell mit den Merkmalen Alter, Geschlecht, Region sowie zumindest zwei weiteren Personenmerkmalen zu entwickeln. Die technische Unterstützung umfasst: (1) Beratung zu Modellarchitektur, Design sowie Software-Lösungen, (2) Entwicklung von Modell-Prototypen, (3) Schulung, (4) Unterstützung bei Code-Entwicklung, statistischer Modellierung, Parametrisierung, Validierung und Debugging, (5) Unterstützung in der Entwicklung von Dokumentationen und (6) Unterstützung in der Entwicklung von Szenarien und Aufbereitung von Simulationsergebnissen.
Projektleitung: Rainer Eppel
Projektmitarbeit: Ulrike Huemer, Helmut Mahringer, Lukas Schmoigl
Evaluierung von mittelfristigen Effekten arbeitsmarktpolitischer Interventionen für langzeitbeschäftigungslose Personen des Arbeitsmarktservice Niederösterreich (Evaluation of Medium-term Effects of Labour Market Policy Interventions for Long-term Unemployed Persons of the Public Employment Service Lower Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Niederösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Aktive arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sind ein zentraler Baustein zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit – einer der wichtigsten Herausforderungen, denen sich OECD-Länder wie Österreich stellen müssen. Trotz einer mittlerweile umfangreichen Evaluierungsliteratur mangelt es international immer noch an einem vollständigen Bild darüber, welche Maßnahmen die Wiederbeschäftigungschancen von Langzeitarbeitslosen effektiv verbessern. Die vorliegende Studie untersucht die Wirksamkeit der sieben zentralen Qualifizierungs- und Beschäftigungsförderungen des Arbeitsmarktservice Niederösterreich für langzeitbeschäftigungslose Personen. Sie erweitert die im Arbeitsmarktservice übliche kurzfristige Perspektive bei der Bewertung des Maßnahmenerfolgs durch eine Untersuchung mittelfristiger Effekte. Aufgezeigt wird, welche Förderinstrumente für die Personengruppe der Langzeitbeschäftigungslosen eingesetzt werden und wie die relevanten Arbeitsmarktförderungen auf die nachfolgende Arbeitsmarktintegration der Geförderten wirken.
Beschäftigung im Handel (Employment in the Trade Sector)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Dieses Projekt untersucht die Entwicklung der Arbeitszeiten im Handel. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Arbeitszeiten. Im Detail sollen dabei in einem einleitenden Teil anhand des Datensatzes des Dachverbandes der Sozialversicherungsträger Analysen der Beschäftigungsentwicklung in den einzelnen Teilbranchen des Handels im Zeitraum zwischen 2008 und 2021 vorgenommen werden, um auf diese Weise die unterschiedliche Betroffenheit der Teilbranchen von der COVID-19-Pandemie sichtbar zu machen. Darüber hinaus soll im Hauptteil der Studie, anhand von Daten aus der Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung die Entwicklung der Beschäftigung in Abhängigkeit vom Arbeitszeitausmaß (Teilzeit-, Vollzeitbeschäftigung) getrennt nach Geschlecht und Alter untersucht werden, um so die übergeordnete Frage, ob COVID-19 die Gestaltung der Arbeitszeiten im Handel verändert hat, zu beantworten.
Fehlzeitenreport 2022. Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich (Absence from Work Report 2022. Absences Due to Sickness and Accidents in Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer – Wirtschaftskammer Österreich – Dachverband der Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Im Fehlzeitenreport sind die gesundheitlich bedingten Fehlzeiten in Österreich näher analysiert. Neben den aktuellsten Krankenstandsdaten der Sozialversicherungsträger bis einschließlich 2022 finden sich im Bericht vertiefende Analysen der Muster und langfristigen Trends des Krankenstandsgeschehens sowie der Krankenstandsunterschiede zwischen Beschäftigtengruppen, Wirtschaftssektoren und Bundesländern. Darüber hinaus werden die wichtigsten ICD-10-Krankheitsgruppen im Zusammenhang mit den Fehlzeiten untersucht.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Österreichischer Seniorenrat
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auf der Grundlage der Konsumerhebung 2019/20, die alle fünf Jahre von Statistik Austria erhoben wird, sind im ersten Teil der Arbeit die Konsumausgaben der Pensionshaushalte näher beleuchtet. Im Mittelpunkt steht auch die Veränderung des Konsumniveaus und der Konsumausgabenstruktur zwischen der Konsumerhebung 2015/16 und der jüngsten Erhebung. Im zweiten Teil der Arbeit wird die Abgabenbelastung der Pensionshaushalte mit direkten Abgaben und konsumabhängigen Steuern beleuchtet.
Projektleitung: Stefan Angel
Projektmitarbeit: Philipp Warum
Privatkonkurse in Österreich (Private Bankruptcies in Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Dieses Projekt zielt auf eine umfassende Analyse der Determinanten von Privatkonkursen in Österreich seit seiner Einführung 1995 ab. Die allermeisten Studien zu Privatkonkursen beziehen sich auf die USA, wohingegen die Situation in Österreich nur vereinzelt erforscht ist. Drei Forschungsfragen stehen im Mittelpunkt: (1) Welche Bedeutung haben Privatkonkursregelungen und makroökonomische Variablen (z. B. Arbeitslosigkeit) für die Erklärung von Privatkonkursen auf nationaler und regionaler Ebene (z. B. Bundesländer, Bezirke) in Österreich seit 1995? (2) Welche Bedeutung haben soziodemografische Variablen auf der Makroebene (z. B. Alterststruktur, Bildungsstruktur) und die Schuldnerberatung für die Erklärung von Privatkonkurszahlen und Verfahrensmerkmalen? (3) Welchen Effekt hatte das Verbot des kleinen Automatenglückspiels auf Privatkonkurse in den betroffenen Bundesländern?
Projektleitung: Marian Fink
Projektmitarbeit: Stefan Angel, Thomas Horvath, Helmut Mahringer
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit
Die Gestaltung der passiven Leistungen der Arbeitslosenversicherung (Arbeitslosengeld und Notstandshilfe) wird derzeit verstärkt diskutiert. Das Projekt untersucht auf Basis eines Mikrosimulationsmodells, pseudonymisierter Individualdaten zu Erwerbskarrieren und Leistungsbezug die Effekte möglicher Änderungen. Für unterschiedliche Szenarien werden die Kosten bzw. Einsparungen gegenüber der derzeitigen Ausgestaltung ermittelt und für verschiedene Gruppen von Arbeitslosen mögliche Veränderungen des Leistungsbezuges aufgezeigt.
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