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WIFO-Publikationen: Klaus Nowotny (61 Treffer)

WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(3), S.175-184
Online seit: 04.04.2022 0:00
 
Dieser Beitrag analysiert auf Basis innovativer Modelle und detaillierter Gesundheitsdaten die Zusammenhänge zwischen den bezogenen Gesundheitsleistungen von älteren Personen und dem Pflegegeldsystem. Der erstmalige Pflegegeldbezug lässt sich relativ gut prognostizieren. Das Alter, stationäre Aufenthalte in Krankenanstalten, Kontakte zu Allgemeinmedizinerinnen und -medizinern sowie die Verschreibung von Heilmitteln für das Nervensystem korrelieren am stärksten mit dem erstmaligen Pflegegeldbezug. Beim Übertritt in eine höhere Pflegegeldstufe zählen die bisherige Pflegegeldstufe, das Alter sowie die Verschreibung von Medikamenten für das Nervensystem zu den wesentlichsten Faktoren. Die bestehende Pflegegeldstufe korreliert stark mit dem Eintritt in stationäre Pflege, ebenso wie die Häufigkeit von Kontakten zu Allgemeinmedizinerinnen und -medizinern sowie das Alter. In einem statistischen Zusammenhang mit der Dauer der Krankenhausaufenthalte von Pflegegeldbeziehenden stehen die zuvor erfolgte Diagnose der essentiellen (primären) Hypertonie sowie rezente Computertomografien. Der Beitrag zieht gesundheitspolitische Schlussfolgerungen aus diesen Erkenntnissen.
Monographien, Oktober 2021, 104 Seiten
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 18.01.2022 0:00
 
Auf Basis innovativer Modelle und detaillierter Gesundheitsdaten untersucht diese Studie – erstmals für Österreich – Zusammenhänge zwischen den bezogenen Gesundheitsleistungen von älteren Personen und dem Pflegegeldsystem. Der erstmalige Pflegegeldbezug lässt sich relativ gut prognostizieren. Dabei korrelieren das Alter, stationäre Aufenthalte in Krankenanstalten, Kontakte zu Allgemeinmedizinerinnen und -medizinern sowie Heilmittel, die das Nervensystem betreffen, am stärksten mit dem erstmaligen Pflegegeldbezug. Beim Übertritt in eine höhere Pflegegeldstufe zählen die bereits bestehende Pflegegeldstufe, das Alter sowie Heilmittel, die mit dem Nervensystem in Verbindung stehen, zu den Faktoren mit dem stärksten statistischen Zusammenhang. Die bestehende Pflegegeldstufe korreliert ebenfalls stark mit dem Eintritt in stationäre Pflege, ebenso die Häufigkeit von Kontakten zu Allgemeinmedizinerinnen und -medizinern sowie das Alter. Mit der Dauer der Krankenhausaufenthalte von Pflegegeldbeziehenden stehen die zuvor erfolgte Gesundheitsdiagnose der essenziellen (primären) Hypertonie sowie rezente Computertomographien von Kopf und Hals bzw. von Abdomen und Becken in einem statistischen Zusammenhang. Die Studie zieht gesundheitspolitische Schlussfolgerungen aus diesen Erkenntnissen.
Monographien, April 2021, 234 Seiten
Auftraggeber: Bundeskanzleramt
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 26.04.2021 0:00
Der Beitrag zu "Migration und Integration" (Abschnitt 16 im Familienbericht) untersucht, wie sich die anfängliche Schlechterstellung von Zuwanderinnen und Zuwanderern mit zunehmender Aufenthaltsdauer und über Generationen hinweg verringert. Die Angleichung der Lebensbedingungen erfolgt bei Wohnen und Bildung relativ langsam. Im Kapitel "Familienpolitik in Europa" (Abschnitt 18 im Familienbericht) wird aufgezeigt, dass neben dem Ausgleich von finanziellen Lasten für Familien und der Förderung von Geburten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Mütter und Väter in Europa ein wichtiges familienpolitisches Ziel geworden ist. Im Kapitel "Verteilungswirkungen familienpolitischer Leistungen in Österreich" (Abschnitt 19 im Familienbericht) werden Struktur und Verteilungswirkungen familienpolitischer Leistungen in Österreich sowie deren Finanzierung untersucht.
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(2), S.139-150
Online seit: 01.03.2021 0:00
 
Eine Forschungsarbeit des WIFO analysierte erstmals fondsübergreifend die Wirkung der europäischen Struktur- und Investitionsförderung auf die Regionalwirtschaft in Österreich seit 1995. Auf Grundlage einer neu geschaffenen Datenbasis zu EU-Förderungen und nationaler Kofinanzierung, die Individualdatenbestände von verantwortlichen bzw. abwickelnden Stellen zusammenführt, wurden die regionale Verteilung der Mittel und deren Wirkung auf die Wirtschaft der Bundesländer sowie kleinerer Einheiten (Arbeitsmarktbezirke, Gemeinden) untersucht. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass die ESIF-Initiativen in Österreich zum Abbau regionaler Disparitäten beitrugen.
Quantitative Wirkungen der EU-Struktur- und Kohäsionspolitik in Österreich. Ein Beitrag zu "25 Jahre Österreich in der EU" (Quantitative Impacts of the ESI Funds and their Predecessors in Austria: A Cross-fund Analysis for the Entire Impact Period)
Monographien, Juni 2020, 161 Seiten
Auftraggeber: Österreichische Raumordnungskonferenz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 02.07.2020 0:00
 
Die Studie bietet erstmals eine integrierte und fondsübergreifende Analyse der quantitativen Effekte der ESI-Fonds und ihrer Vorgänger für den gesamten Zeitraum ihres Wirkens in Österreich (1995/2017). Grundlage ist eine neue, umfassende Datenbank zu den Auszahlungen der EU-Strukturfonds und der damit verbundenen nationalen öffentlichen Kofinanzierung auf räumlicher Ebene, die durch die Zusammenführung der Individualdatenbestände der fondsverantwortlichen bzw. abwickelnden Stellen im Rahmen des Projektes aufgebaut wurde. Auf ihrer Basis untersucht die Studie die regionalen Auszahlungsstrukturen der Fonds und die dadurch ausgelösten Effekte auf die Bundesländer sowie die kleinräumige Ebene (Arbeitsmarktbezirke, Gemeinden), wobei deskriptiv-statistische Methoden, ökonometrische Schätzmethoden sowie Simulationen mit dem multiregionalen Modell des WIFO zum Einsatz kommen. Die Hypothese, wonach die Interventionen der ESI-Fonds positive Entwicklungsimpulse in den geförderten Regionen ausgelöst haben, wird durch die Ergebnisse und die dazu durchgeführten Robustheitstests insgesamt gestützt. Zusammen mit deutlichen Resultaten zur "Treffsicherheit" ihres Mitteleinsatzes zugunsten ländlicher, ökonomisch benachteiligter Regionen spricht dies für einen positiven und relevanten Beitrag der ESIF-Initiativen zum regionalen Ausgleich in Österreich.
WIFO Working Papers, 2018, (569), 34 Seiten
Online seit: 01.10.2018 0:00
We use individual level data covering 30 mostly post-communist and developing countries which account for over a fifth of the worldwide immigrant stock to assess the impact of risk aversion on the willingness to migrate. Consistent with theories of individual level migration decisions, risk aversion has a statistically significant negative impact on both the willingness to migrate within countries as well as abroad. This applies to virtually all countries considered and is robust across various specifications, to alternative measures of risk aversion and to different measures of the willingness to migrate. Differences in the impact of risk aversion on the willingness to migrate are also positively correlated to measures of sending country risks and the missing variable bias of omitting risk aversion from migration regressions is substantial.
WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(8), S.639-648
Online seit: 24.08.2017 0:00
 
Die erste österreichweite mikroökonometrische Analyse der häuslichen Pflege zeigt den Gesundheitszustand als primären Faktor für die Wahl der Pflegeform sowie eine komplementäre Beziehung zwischen informeller und formeller Pflege. Projektionen der öffentlichen Ausgaben für Langzeitpflege unterstreichen die Bedeutung der demographischen Entwicklung für die zu erwartenden Kostensteigerungen. Die öffentlichen Ausgaben für Pflege- und Betreuungsdienste werden bereits 2025 real um etwa 50% höher sein als 2015, jene für das Pflegegeld um rund 12%. Der markante Kostenanstieg setzt jedoch erst nach 2025 mit zunehmender Alterung der Babyboom-Generationen ein. Zwischen 2025 und 2050 verdreifachen sich dadurch die Ausgaben für Pflege- und Betreuungsdienste. Über direkte und indirekte wirtschaftliche Verflechtungen generieren die Ausgaben für Pflege- und Betreuungsdienste ein Steuer- und Sozialversicherungsaufkommen von etwa 70% der Ausgaben und lasteten 2015 etwa 115.000 Beschäftigte aus, wie die erstmalige Analyse der volkswirtschaftlichen Effekte des österreichischen Pflegesektors belegt.
Projektpublikationen "Österreich 2025", April 2017, 36 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 12.04.2017 0:00
 
Understanding the relation between different types of long-term care and the determinants of individual choice of long-term care types is fundamental for efficient policy making in times of ageing societies. However, empirical research on this issue has revealed both national and methodological factors as crucial for the policy conclusions drawn. Thus, the purpose of the present paper is twofold: First, at least to our knowledge, it is the first comprehensive assessment of this kind for Austria. Second, it extends the scarce literature explicitly focusing on the combined use of informal and formal care in addition to the exclusive use of these services based on an econometric framework accounting for the simultaneity and interdependencies in these types of long-term care. Our results provide strong evidence for a task-specific and complementary relation of formal and informal home care in Austria, with the health status and functional limitations as the main determinants of individual choice.
Understanding the relation between different types of long-term care and the determinants of individual choice of long-term care types is fundamental for efficient policy making in times of ageing societies. However, empirical research on this issue has revealed both national and methodological factors as crucial for the policy conclusions drawn. Thus, the purpose of the present paper is twofold: First, at least to our knowledge, it is the first comprehensive assessment of this kind for Austria. Second, it extends the scarce literature explicitly focusing on the combined use of informal and formal care in addition to the exclusive use of these services based on an econometric framework accounting for the simultaneity and interdependencies in these types of long-term care. Our results provide strong evidence for a task-specific and complementary relation of formal and informal home care in Austria, with the health status and functional limitations as the main determinants of individual choice.
Monographien, Juli 2016, 227 Seiten
Auftraggeber: Europäische Kommission, GD Wachstum
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – National Institute of Economic and Social Research, London
Online seit: 21.11.2016 0:00
 
This study analyses the main transmission mechanisms relevant for the absorption and propagation of asymmetries within the EU and EMU, putting a specific focus on Europe's real economy. In particular, the report aims to assess how the economic shock that triggered the financial and economic crisis has been transmitted and at least partially absorbed in the EU's real economy and the EMU member countries, from both a macro- and a microeconomic perspective. From a policy point of view, the results of the current study imply that, on account of the substantial heterogeneity among EU countries found in all parts of the study, "one size fit all" policies are likely to be very ineffective at increasing the resilience of the EU's single market.
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