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WIFO-Publikationen: Sabine Ehn-Fragner (28 Treffer)

Teuerung und geopolitische Unsicherheit belasten Tourismus (Inflation and Geopolitical Uncertainty Weighs on Tourism)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(11), S.733-745
Online seit: 12.12.2022 0:00
 
Hohe Infektionszahlen und die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung, insbesondere die behördlich angeordneten Betretungsverbote von Unterkunftsbetrieben für touristische Zwecke, trübten das wirtschaftliche Umfeld für den heimischen Tourismus auch im zweiten Jahr der COVID-19-Pandemie. Mit der weitgehenden Aufhebung der Maßnahmen ab Februar 2022 zog jedoch die Nachfrage bis August stetig an, sodass sich in der Sommersaison die Lücke zur Saison 2019 merklich verkleinerte. Der Ausblick auf die Wintersaison 2022/23 ist aufgrund der Folgen des Ukraine-Krieges ungewiss: Die hohe Teuerung und der erwartete Einbruch der Konjunktur in Österreich und anderen europäischen Ländern, insbesondere in Deutschland, könnten die Ausgabenfreudigkeit der privaten Haushalte merklich dämpfen.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, 2022, (2), 70 Seiten
Online seit: 29.11.2022 0:00
 
Im Sommer 2022 erfuhr die wirtschaftliche Konjunktur in Österreich kräftige wirtschaftliche Impulse, welche auf einer breiten sektoralen Basis beruhten. Zum Teil basiert die kräftige Konjunktur auf Aufholeffekten infolge der massiven konjunkturellen Verwerfungen in der COVID-19-Pandemie. Dies trifft insbesondere auf den Tourismusbereich zu, wo sich die Anzahl der Nächtigungen im Sommer 2022 gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelte. Das Vorkrisenniveau in Österreich ist hier insgesamt jedoch noch nicht ganz erreicht. Am aktuellen Rand ist jedoch eine deutliche Abschwächung der Konjunktur zu erkennen.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, 2022, (1), 70 Seiten
Online seit: 31.08.2022 0:00
 
Die regionalen konjunkturellen Verläufe waren im I. Quartal 2022 maßgeblich von den pandemiebedingten wirtschaftlichen Verwerfungen des Vorjahres geprägt. Es zeigte sich daher besonders in den tourismusintensiven Bundesländern eine kräftige Aufholdynamik. Das wieder aufhellende konjunkturelle Umfeld äußert sich mit Zuwächsen in der Beschäftigung sowie Rückgängen in der Zahl der Arbeitslosen auf den regionalen Arbeitsmärkten.
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(6), S.391-409
Online seit: 05.07.2022 0:00
 
Österreichs Wirtschaft erholte sich 2021 spürbar von der COVID-19-Krise, wobei der Aufschwung in allen Bundesländern zu beobachten war. Dennoch beeinflussten die Nachwirkungen der Krise weiterhin das regionale Konjunkturbild: Die beiden tourismusintensivsten Bundesländer Tirol und Salzburg hinkten den anderen Bundesländern im Wachstum hinterher. Vom Aufschwung profitierten alle Wirtschaftsbereiche mit Ausnahme der Beherbergung und Gastronomie, sodass die Beschäftigung rasch wieder das Vorkrisenniveau erreichte – nur in Tirol, Salzburg und Vorarlberg war dies 2021 noch nicht der Fall.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, 2022, 81 Seiten
Online seit: 22.06.2022 0:00
 
Die regionalen konjunkturellen Verläufe waren im IV. Quartal 2021 weiterhin von starken Aufholprozessen aufgrund der wirtschaftlichen Verwerfungen im Vorjahr geprägt. Die allgemein positive konjunkturelle Entwicklung zeigt sich auch auf den regionalen Arbeitsmärkten, was sich in steigenden Beschäftigungszahlen sowie sinkender Arbeitslosigkeit widerspiegelt.
Studien, Juni 2022, 100 Seiten
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 19.10.2022 0:00
 
Die Erholung der Wiener Wirtschaft von der COVID-19-Krise war 2021 trotz neuerlicher pandemiebedingter Einschränkungen der Geschäftstätigkeit im Frühjahr und zu Jahresende äußerst kräftig. Strukturelle Vorteile aus der Erholung des internationalen Dienstleistungshandels und aus Rebound-Effekten in konsumorientierten Tertiärbereichen ließen ein Wachstum von real +5,3% zu, was trotz negativer Basiseffekte einen Wachstumsvorsprung von 0,9 Prozentpunkten gegenüber Österreich bedeutete. Damit expandierte auch die Beschäftigung in Wien mit +3,2% deutlich rascher als in Österreich (+2,5%), die Arbeitslosenquote ging um 2,4 Prozentpunkte auf 12,7% zurück. 2022 dürfte sich der Wachstumspfad der Wiener Wirtschaft aufgrund der Konsequenzen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine auf +3,7% (Österreich +4,0%) abflachen. Ein Beschäftigungsanstieg von noch +2,0% könnte dennoch ausreichen, um die Wiener Arbeitslosenquote auf 11,3% und damit unter das Vorkrisenniveau zurückzuführen.
Oliver Fritz, Anna Burton, Sabine Ehn-Fragner, Gerhard Streicher (WIFO), Peter Laimer, Ines Orsolic, Jürgen Weiß (ST.AT)
Auswirkungen von COVID-19 auf die österreichische Tourismus- und Freizeitwirtschaft im Jahr 2021 (Impact of COVID-19 on the Austrian Tourism and Leisure Industry in 2021)
Studien, April 2022, 36 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Statistik Österreich
Online seit: 23.06.2022 9:00
 
Nach Schätzungen auf Basis des Konzeptes des Tourismus-Satellitenkontos waren die Tourismusausgaben in- und ausländischer Gäste in Österreich 2021 mit 20,8 Mrd. € um 2,4% geringer als 2020 (–45,2% gegen 2019). Die resultierenden direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte beliefen sich auf 16,6 Mrd. € (–2,5% gegenüber 2020 bzw. –45,1% zu 2019), deren Beitrag zum BIP damit auf 4,1%. Mit rund 215.900 Erwerbstätigen (Vollzeitäquivalente) waren der Tourismuswirtschaft 2021 direkt und indirekt schätzungsweise 5,5% der bundesweiten Gesamtbeschäftigung zurechenbar. Der Reiseverkehrssaldo laut Zahlungsbilanz erreichte 2021 seinen Tiefstwert (+3,6 Mrd. €, Höchststand 2019 +10,6 Mrd. €; Verluste seit 2019: Exporte –52,1%, Importe –40,3%; nominell, einschließlich internationaler Personentransport). Der Marktanteil Österreichs an den nominellen Tourismusexporten von 32 europäischen Ländern schrumpfte 2021 ersten Schätzungen zufolge auf 3,3% (2020: 6,2%), das bedeutete einen Verlust von sieben Plätzen im Ranking auf aktuell Platz 13. Der nichttouristische Freizeitkonsum der inländischen Bevölkerung belief sich 2021 schätzungsweise auf 37,1 Mrd. € (+3,7% im Vergleich zu 2020, –11,9% zu 2019). Daraus resultierten direkt und indirekt 25,0 Mrd. € an Wertschöpfung (+4,0% gegenüber 2020 bzw. –15,2% zu 2019) mit einem BIP-Beitrag von 6,2% (2019: 7,4%) und rund 275.100 Erwerbstätige zu Vollzeitäquivalenten (7,0% der Gesamtbeschäftigung; 2019: 7,8%).
Die Wirtschaft in den Bundesländern, 2022, 70 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 23.02.2022 9:00
 
Die wirtschaftliche Entwicklung der österreichischen Bundesländer stand im III. Quartal 2021 weiterhin im Zeichen einer kräftigen nationalen wie internationalen Erholung. Die konjunkturellen Aufholprozesse betreffen alle Bundesländer gleichermaßen und fußen auf einer breiten sektoralen Basis. Die aufhellende wirtschaftliche Entwicklung sorgt auch für Entspannung auf dem Arbeitsmarkt, was sich in steigenden Beschäftigungszahlen sowie sinkender Arbeitslosigkeit widerspiegelt.
Studien, Jänner 2022, 90 Seiten
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 19.10.2022 0:00
 
Die Wiener Wirtschaft erholte sich im zweiten Pandemiejahr nach dem tiefen Einbruch im Krisenjahr 2020 rasch. Gestützt durch Rebound-Effekte im Konsum und kräftige internationale Nachfrageimpulse (auch) nach Dienstleistungen nahm die regionale Bruttowertschöpfung im 1. Halbjahr 2021 um real 4,3% zu, im gesamten Jahr 2021 dürfte das regionale Wachstum 5,0% erreicht haben. In Wien vor allem durch Aufwärtstendenzen in den (arbeitsintensiveren) Dienstleistungsbereichen ausgelöst, ließ diese Erholung eine markante und auch im nationalen Vergleich hohe Beschäftigungsdynamik zu (2021: Wien +3,2%, Österreich +2,4%). Damit dürfte die Arbeitslosenquote 2021 bei 12,7% zu liegen kommen, nach noch 15,1% im Jahr 2020. 2022 ist nach WIFO-Vorausschau eine Fortsetzung der Aufwärtstendenz zu erwarten, was auch die Arbeitsmarktlage in Wien nochmals leicht verbessern wird. Zu erwarten ist ein weiterer Zuwachs der regionalen Wertschöpfung von real 4,1% und der Wiener Beschäftigung von 1,8%, die Arbeitslosenquote sollte damit weiter auf 12,1% zurückgehen und nur noch marginal über ihrem Vorkrisenniveau liegen.
COVID-19-Krise beschert heimischem Tourismus herbe Verluste (COVID-19 Crisis Causes Heavy Losses for the Austrian Tourism)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(11), S.803-813
Online seit: 01.12.2021 0:00
 
Lockdowns, Einreise- und Flugbeschränkungen sowie die allgemeine Verunsicherung der Gäste bescheren der heimischen Tourismuswirtschaft seit März 2020 herbe Verluste. Nach einer kurzen Atempause im Sommer 2020 entfiel die Wintersaison 2020/21 zur Gänze. Seit der Öffnung der Beherbergungsbetriebe im Mai 2021 gewann die Nachfrage zwar wieder an Schwung. Die Aussichten für die Wintersaison 2021/22 trüben sich jedoch angesichts der deutlichen Zunahme des Infektionsgeschehens, der Verschärfung der behördlichen Restriktionen und der Reisewarnungen für Österreich immer mehr ein.
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