Suche nach PublikationenErweiterte Suche

WIFO-Publikationen: Julia Bachtrögler-Unger (46 Treffer)

Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit, Liquiditätsengpässe und die Wirkung von Preisanstiegen in der vierten COVID-19-Welle. Ergebnisse der siebten Sonderbefragung zur COVID-19-Krise im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests vom Februar 2022 (Business Activity Impairments, Liquidity Shortages and the Effect of Price Increases in the Fourth COVID-19 Wave. Results of the Seventh Special Survey on the COVID-19 Crisis as Part of the WIFO-Konjunkturtest of February 2022)
WIFO-Konjunkturtest Sonderausgabe, 2022, (1), 32 Seiten
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Rechenzentrum
Online seit: 11.03.2022 0:00
Die vierte Welle der COVID-19-Pandemie brachte große Herausforderung mit sich: Rund 81% der befragten Unternehmen meldeten Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit in den letzten drei Monaten, wobei Lieferengpässe und Schwierigkeiten Beschäftigte zu finden am häufigsten genannt wurden. Die Liquiditätseinschätzungen haben sich im Vergleich zum August 2021 unwesentlich verändert. Für das Frühjahr 2022 erwarteten die meisten Unternehmen (77%) weiterhin Beschränkungen: insbesondere Lieferengpässe und Schwierigkeiten Beschäftigte zu finden wurden genannt. Lieferengpässe und Preisanstiege führten bei der Mehrheit von Unternehmen zu einer Reduktion der Gewinnmargen. Viele Unternehmen haben wegen der Erhöhung der Vorleistungs-, der Energiepreise und der Kollektivvertragslöhne ihre Verkaufspreise angehoben. Unternehmen, die ihre Verkaufspreise nicht erhöht haben, nannten vor allem den Wettbewerbsdruck als Grund die Preisanhebung nicht durchgeführt zu haben.
The results of the January WIFO-Konjunkturtest (business cycle survey) show a decline in economic momentum on a quarterly basis. However, in all sectors except retail trade, economic indicators remained at confident levels. Due to the easing of health policy restrictions in January, the WIFO-Konjunkturampel (economic traffic light) jumped to green. Business uncertainty remains high. Capacity utilisation fell in the service sectors but remained high overall. As in the previous quarter, the "shortage of labour force" was mentioned as the most important obstacle to business activity. In manufacturing, construction and retailing, shortages of materials and inputs continue to hamper business activity.
Kräftige Erholung im europäischen Bauwesen. Euroconstruct-Prognose bis 2024 (Dynamic Recovery in European Construction. Euroconstruct Forecast until 2024)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(2), S.95-105
Online seit: 03.03.2022 0:00
 
Das europäische Bauwesen schrumpfte im Krisenjahr 2020 deutlich, wenngleich die Verluste geringer ausfielen als noch Anfang 2021 erwartet. Wie sich zeigte, war das Bauwesen im Vergleich zur Gesamtwirtschaft weniger stark von der COVID-19-Krise betroffen und erholte sich deutlich rascher. Bereits 2021 wurde das Bauvolumen in den 19 Euroconstruct-Ländern wieder deutlich ausgeweitet (+5,6%) und erreichte zum Jahresende 1.740 Mrd. €, womit die Bauproduktion schon im ersten Jahr nach Ausbruch der COVID-19-Pandemie das Niveau des Vorkrisenjahres 2019 übertraf. Der Aufschwung im Bauwesen dürfte, wenn auch mit abnehmender Dynamik, über den gesamten Prognosezeitraum bis 2024 anhalten. Ab 2022 dürfte dabei insbesondere der Tiefbau Wachstumsimpulse liefern. Im Vergleich zum Durchschnitt der Euroconstruct-Länder war das Wachstum der Bauwirtschaft in Österreich 2021 relativ schwach (+5,4%). Allerdings war die österreichische Bauproduktion 2020 im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich eingebrochen. Am stärksten nahm 2021 die Bautätigkeit im sonstigen Hochbau zu (z. B. Industrie , Büro , Geschäftsgebäude); hier kam es nach dem Einbruch des Vorjahres (–8,6%) zu einem spürbaren Aufholeffekt (+8,0%), wenngleich das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht wurde. Aber auch die krisenresistenteren Bereiche Tiefbau und Wohnbau profitierten von der dynamischen Entwicklung und der gemäß WIFO-Konjunkturtest optimistischen Stimmung in der Bauwirtschaft.
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(2), S.83-93
Online seit: 03.03.2022 0:00
 
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Jänner zeigen im Quartalsvergleich eine Abschwächung der Konjunkturdynamik. Die Konjunkturindikatoren blieben jedoch in allen Sektoren bis auf den Einzelhandel im positiven Bereich. Die WIFO-Konjunkturampel sprang aufgrund der Lockerung der behördlichen COVID-19-Maßnahmen im Jänner auf Grün. Die unternehmerische Unsicherheit lag zuletzt weiter auf hohem Niveau. Die Kapazitätsauslastung sank in den Dienstleistungsbranchen, blieb aber dennoch in allen Sektoren hoch. Als wichtigstes Hemmnis der Geschäftstätigkeit wurde wie im Vorquartal der "Mangel an Arbeitskräften" genannt. In der Sachgütererzeugung, der Bauwirtschaft und im Einzelhandel hemmte die Knappheit an Material und Vorprodukten weiter die Geschäftstätigkeit.
Konjunkturerwartungen werden zuversichtlicher. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Februar 2022 (Economic Expectations Become More Confident. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of February 2022)
WIFO-Konjunkturtest, 2022, (2), 14 Seiten
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Rechenzentrum
Online seit: 25.02.2022 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests zeigen für Februar eine Verbesserung der Stimmung unter den österreichischen Unternehmen. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 15,8 Punkten (saisonbereinigt) 2,9 Punkte über dem Wert des Vormonats (13,0 Punkte). Die im Februar noch bestehenden Einschränkungsmaßnahmen, Lieferengpässe und der Energiepreisanstieg dämpften zwar den Anstieg der aktuellen Lageeinschätzungen, die Unternehmen blicken aber optimistischer auf die nächsten Monate und erwarten eine Verbesserung der Konjunkturdynamik.
Konjunkturbeurteilungen stabilisieren sich. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Jänner 2022 (Economic Assessments Stabilise. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of January 2022)
WIFO-Konjunkturtest, 2022, (1), 12 Seiten
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Rechenzentrum
Online seit: 28.01.2022 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests zeigen für den Jänner eine Stabilisierung. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 12,9 Punkten (saisonbereinigt) 1,3 Punkte über dem Wert des Vormonats (11,7 Punkte). Dieser Effekt ist zum großen Teil auf die Rücknahme der drastischen Einschränkungsmaßnahmen Mitte Dezember zurückzuführen. Indexverbesserungen waren vorwiegend in Branchen zu verzeichnen, die im Vormonat durch die Einschränkungsmaßnahmen besonders betroffen waren. Wegen der weiterhin bestehenden Einschränkungsmaßnahmen, Lieferengpässe und der Unsicherheit bezüglich der Auswirkungen der Omikron-Welle, sind die Unternehmen vorsichtig und erwarten eine etwas schwächere Konjunkturdynamik.
Konjunkturaufschwung stabilisiert sich. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Juli 2021 (Economic Upturn Stabilises. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of July 2021)
WIFO-Konjunkturtest, 2021, (7), 12 Seiten
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Rechenzentrum
Online seit: 29.07.2021 14:00
Die Stimmungslage unter den österreichischen Unternehmen hat sich im Juli auf hohem Niveau stabilisiert. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte bei 22,0 Punkten (saisonbereinigt) nahezu unverändert zum Vormonat (22,6 Punkte). Die Konjunktureinschätzungen der aktuellen Lage verbesserten sich trotz weiter anhaltender Lieferengpässe. Die Konjunkturerwartungen zeigen hingegen einen Rückgang, bleiben aber dennoch auf hohem Niveau. Nach dem starken Aufholprozess der vergangenen Monate setzt sich der Aufschwung mit etwas schwächerer Dynamik fort.
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(6), S.433-450
Online seit: 30.06.2021 0:00
 
Der durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste Wirtschaftseinbruch traf die österreichischen Bundesländer unterschiedlich hart. Das ist vor allem der unterschiedlichen Krisenbetroffenheit der einzelnen Branchen und Unterschieden in der regionalen Wirtschaftsstruktur geschuldet. Neben dem Tourismus verzeichneten weite Teile des (Einzel-)Handels und der nicht wissensintensiven Marktdienstleistungen besonders kräftige Einbußen, aber auch die Sachgütererzeugung litt unter Absatzrückgängen im In- und Ausland. Die Wertschöpfungs- und Beschäftigungsverluste waren in der Ostregion (Wien, Niederösterreich, Burgenland) am geringsten. Zugleich fiel dort der Anstieg der Arbeitslosigkeit am schwächsten aus.
Julia Bachtrögler-Unger (WIFO), Mathias Dolls, Paul Schüle (ifo Institut), Hannes Taubenböck, Matthias Weigand (DLR)
Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung Gütersloh
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 01.06.2021 0:00
In December 2020, the Council of the European Union adopted the EU's long-term budget for the years 2021 to 2027. With a share of 31 percent of the total budget (around 330 billion €), cohesion policy remains an important priority area. Given the large amount of resources dedicated to reduce economic and social disparities between European regions, it is essential to learn about the impact of different funding instruments in previous budgetary periods. In this project, we illustrate a novel approach of evaluating the economic effects of the European Regional Development Fund and the Cohesion Fund since 2007. For a selected pilot region in the border area of the Czech Republic, Germany and Poland we collect data on EU funding at the municipality level. Using night light emission data as a proxy for economic development, we show that the receipt of a higher amount of EU funding is associated with higher growth in these areas. The results of this project suggest that remote sensing data can be used effectively to capture the small-scale impact of place-based policies on economic development, even in a pan-European context.
Oliver Fritz, Julia Bachtrögler-Unger, Philipp Piribauer (WIFO), Andreas Niederl, Beate Friedl, Karolin Gstinig, Nicholas Katz, Eric Kirschner, Simon Sarcletti (Joanneum Research)
Eine Evaluierung der Richtlinien und Wirkungen der von der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank abgewickelten gewerblichen Tourismusförderung des Bundes in der Periode 2014/2020 (An Evaluation of the Guidelines and Impacts of Federal Commercial Tourism Subsidies Administered by the Austrian Hotel and Tourism Bank in the Funding Period 2014-2020)
Monographien, Mai 2021, 128 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH
Auftraggeber: Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
Online seit: 11.10.2021 0:00
 
Die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) ist die wichtigste Förderorganisation des Bundes für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft in Österreich. Im Rahmen der vorliegenden Evaluierung wurden zum einen die Richtlinien der von der ÖHT angebotenen Förderprogramme für die Periode 2014/2020 nach ökonomischen Gesichtspunkten analysiert, wobei die Legitimität staatlicher Eingriffe und der daraus abgeleitete Förderbedarf im Mittelpunkt standen. Zum anderen wurde versucht, die möglichen Wirkungen der Förderungen auf Unternehmen und Regionen empirisch zu schätzen. Die daraus abgeleiteten Empfehlungen können in die Ausarbeitung neuer Richtlinien für die 2021 beginnende Förderperiode einfließen. So wird angeregt, die Förderinstrumente stärker an plausiblen Gründen von Marktversagen im Bereich des Tourismus zu orientieren und so zu gestalten, dass Mitnahmeeffekte – also die Finanzierung von Projekten, die auch ohne Förderung unverändert umgesetzt worden wären – verringert werden können. Auch regionale Gesichtspunkte könnten verstärkt in den Begutachtungsprozess eingehen. Die empirische Evidenz deutet darauf hin, dass ein positiver Zusammenhang zwischen den Förderungen und den Investitionen besteht. Um diese Evidenz in zukünftigen Evaluierungen erhärten zu können, wären jedoch zusätzliche Informationen über die fördernehmenden Unternehmen erforderlich, also eine Ausweitung der Bilanzdaten über längere Zeiträume sowie eine Erhebung der Erfolgskennzahlen von Unternehmen.
Mehr

Ihre Ansprechpersonen: Redaktionsteam

E-Mail: publikationen@wifo.ac.at

Tamara Fellinger

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tatjana Weber

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung